Der Vorstand der AIDS-Hilfe besteht aus Mitgliedern, die sich ehrenamtlich um die Leitung des Vereins kümmern. Hierbei hat jeder einen eigenen Schwerpunkt in seiner Arbeit.

Da sich Arbeitsbereiche des öfteren überschneiden ist es oft sinnvoll, keine eMail an einen einzelnen Ansprechpartner zu senden, sondern lieber direkt an den gesamten Vorstand. Eine direkte telefonische Erreichbarkeit gibt es nicht. Es kann aber ein Kontakt über das Büro hergestellt werden.

Die aktuellen Arbeitsbereiche werden wir in Kürze hier vorstellen.

 


 

Kevin Portsteffen.

Hier können Sie ihm eine eMail senden. 


Foto Kevin Portsteffen

Ich weiß noch ziemlich genau als ich Ende 2011 nach Hagen zog, suchte ich einen Ausgleich zu meinem Job in der IT und nach Möglichkeiten um in Hagen "anzukommen".

Dabei hätte ich nie an ein Ehrenamt bei der AIDS-Hilfe gedacht. Ich hatte nie Jemanden an diese Krankheit verloren und fühlte mich unglaublich aufgeklärt, denn irgendwann hat doch jeder einmal dieses Thema in der Schule behandelt, oder?

Andreas hat mich damals regelrecht überredet zum Schnupperabend der Lernwerkstatt zu kommen, dafür bin ich ihm rückblickend sehr dankbar!

Was mich so dankbar macht?

Die Lernwerkstatt ist ein tolles Beispiel dafür, dass Lernen Spaß machen kann. Ich habe mich selbst während dieser Zeit weiterentwickeln können und viel über Nähe und Distanz sowie Beratung und Lebensstilakzeptanz gelernt. Darüber hinaus habe ich eine ganz wichtige Erkenntnis über die Krankheit AIDS gewonnen: Was der Virus mit einem infizierten Menschen macht, ist nur ein Teil des Problems. Ein anderer großer Teil des Problems ist die Stigmatisierung, die mit dieser Infektion einhergeht.

Diese Erkenntnis hätte ich mir schon zu meiner Schulzeit gewünscht, denn ich denke nur über die Weitergabe von Wissen und eine Zielgruppengerechte Aufklärung können wir Stigmata abbauen.

Das und die vielen tollen Menschen die ich in der AIDS-Hilfe kennenlernen durfte haben mich dazu bewegt, mich ehrenamtlich in diesem Verein zu engagieren. Je nachdem wie es die Zeit zulässt, bin ich in der Telefon- und Testberatung, der Öffentlichkeitsarbeit aktiv. 

Der Aufbau des Jugendtreffs Queerschlag war mir eine Herzensangelegenheit und auch, wenn ich mich selbst mittlerweile aus der Jugendarbeit zurückgezogen habe macht es mich stolz, dass Queerschlag heute durch junge engagierte Menschen weitergeführt wird.

In Mitgliederversammlung im Jahr 2013 wurde ich in den Vorstand gewählt und kümmerte mich in den ersten 4 Jahren hauptsächlich um den Bereich Finanzen. Das Thema Finanzen ist heute kein bisschen weniger wichtig, dennoch habe ich beschlossen meinen Fokus nun auf das zu richten, was mich ursprünglich an der AIDS-Hilfe fasziniert hat: Aufklären, Beraten und Testen

Ich bin dankbar für die vielen Unterstützer, egal ob Spender, Ehrenamtliche Helfer*innen oder engagierte hauptamtliche Mitarbeiter*innen, ohne diese Menschen wäre ein so vielfältiges Angebot nicht möglich.

Für die Zukunft wünsche ich mir, dass wir das Angebot der AIDS-Hilfe in der Stadt Hagen weiter aufrechterhalten und im Optimalfall sogar ausbauen können.


 

Dagmar Pröhl.

Hier können Sie ihr eine eMail senden.


Foto Dagmar Pröhl

Am Anfang stand die Frage an Andreas Rau, ob er nicht etwas wüsste, was ich ehrenamtlich tun könne. Ich dachte dabei schon an „irgendetwas Soziales“, aber mit der Thematik Aids und HIV hatte ich mich noch nie so richtig befasst. Ich hatte mit Andreas aber schon beruflich zu tun, und wusste, dass die Aids-Hilfe sehr rührig ist.

Feuer gefangen habe ich bei der Lernwerkstatt 2015. Abgesehen von dem reinen Lernstoff, der viel mehr umfasst als bloß genauere Kenntnisse über die Krankheit an sich, war es einfach ein großartiges Erlebnis, dabei gewesen zu sein. Ich habe Menschen kennengelernt, denen ich im "normalen Leben“ nie begegnet wäre. Wir waren eine bunte Truppe – vom Alter her, aber auch von den persönlichen Lebensgeschichten. In der gemeinsamen Arbeit, aber auch drum herum, ist viel Vertrauen entstanden, Freundschaften haben sich gebildet, jeder und jede von uns hat auch viel über sich selbst gelernt. Ich würde diese Erfahrung um keinen Preis missen wollen.

Im Frühjahr 2015 wurde ich auf der MV in den Vorstand gewählt und kümmerte mich unter anderem um das Thema Kommunalpolitik.

Die Arbeit in der Aids-Hilfe ist spannend und abwechslungsreich, aber vor allem bin ich immer wieder fasziniert davon, wie gut der Umgang von Menschen, die dasselbe wollen, klappen kann. Und wie viel Spaß man haben kann, trotz aller Ernsthaftigkeit des Themas.

Für mich ist die Aids-Hilfe viel mehr als eine Beratungsstelle, an der wertvolle Arbeit für die Menschen geleistet wird. Sie ist auch ein Ort der Begegnung, an dem sich viele Menschen sicher und respektiert fühlen. Ich finde, das soll uns erstmal jemand nachmachen.

 


 

Alexander Stelzer.

 


 

Michael Zargus.

 

Michael ZargusAIDS war für mich lange Zeit ein Thema, das jenseits dessen, was man an Aufklärung mit auf den Weg bekommt, an mir vorbei ging. Weder ich noch jemand in meinem Umfeld war betroffen, und naturgemäß dachte ich mir, daß man sich bei diesem Thema auf die Fachleute verlassen kann.

Der Kontakt zur Aidshilfe Hagen kam dann über Andreas, der mir in den sozialen Medien aufgefallen ist, weil er sich "einmischt". Das hat mir gefallen, denn abgesehen von der wichtigen eigentlichen Arbeit der Aidshilfe, hat es mir imponiert, daß ein Verein Position bezieht und soziales Engagement auf verschiedenen Ebenen zeigt. Ich wurde neugierig, und so habe ich begonnen, die Ehrenamtlichen-Treffen zu besuchen, bei Veranstaltungen mitzuwirken und meine Nase zu zeigen. Die Menschen, die ich bei der Aidshilfe Hagen kennen gelernt habe, sind ein feiner Schlag, und ohne groß zu schmeicheln, war ich angetan von der Freundlichkeit, Empathie und der Motivation der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter dort.

Mit der Zeit bin ich hereingewachsen, habe gelernt, was dort geschieht, bin ein Teil davon geworden. Und vor allem, das finde ich wichtig, wurde ich mit offenen Armen empfangen. Als es zu den Vorstandswahlen kam, und ich gesehen habe, daß einige Vorstandmitglieder nicht erneut kandidieren werden, war für mich klar, daß genau das eine Möglichkeit war, mich stärker einzubringen und meinen Teil zum Gelingen beizutragen. Im Ehrenamt ist keiner gezwungen, aber jeder kann seine individuellen Fähigkeiten einbringen und dort mit "anfassen", wo er gebraucht wird. In meinem Falle ist das Organisation, ist es Kreativität, ist es ein seltsamer und unerklärlicher Hang zu Finanzen, Tabellen und Zahlen, und gemeinsam mit einem starken Team werde ich versuchen, die Aidshilfe Hagen auf dem richtigen Gleis zu halten. "Engagement, das Spaß macht", um es auf einen Slogan herunterzubrechen.

 


 

Nicole Zargus.

Erst über Freunde bin ich zur AIDS-Hilfe gekommen. Vorher war mein Wissensstand zur AIDS-Hilfe ziemlich gering, wie ich nun nach fast einem Jahr festgestellt habe. Klar, aus der Schule kannte ich die noch, aber dass es um mehr als um das Thema „AIDS“ geht, wusste ich nicht. Und was die AIDS-Hilfe eigentlich alles bietet, weiß ich erst jetzt. Angefangen hat alles mit gelegentlichem Einspringen hier und da. Berichte meiner Freunde, selbst Ehrenamtler*innen oder Klienten*innen, machten mich schon vorher neugierig und über andere ehrenamtliche Tätigkeiten weiß ich, wie viel Freude mir privates Engagement macht. Ich überlege mir aber gut, wofür ich meine kostbare Freizeit neben Job und Familie teile. Je öfter ich bei der AIDS-Hilfe bin, desto mehr stelle ich fest, wie sehr es sich hier lohnt. Das liegt nicht nur an den Menschen dort. Verschieden wie sie sind: jung oder jung geblieben, herzlich und auch mal kritisch, leise und laut,...aber alle mit Herz bei der Sache, auf Augenhöhe, wertschätzend und uneigennützig. Sondern auch, weil die AIDS-Hilfe mit vielen, sehr lebensnahen Themen in Berührung steht, schönen wie ernsten. Ich lerne immer wieder dazu, auch über mich selbst. Und all das trifft mein Herz. Es gibt mehr als schwarz und weiß, das Leben schreibt die besten Geschichten und einfach kann jeder. Ich musste daher nicht lange überlegen, um das Amt im Vorstand anzunehmen. Weil die AIDS-Hilfe wichtige Arbeit für den einzelnen Menschen und die Gesellschaft leistet, oft unterschätzt oder nicht verstanden. Ich trage gerne dazu bei, diese wichtige Arbeit sichtbar zu machen. Weil ich Menschen liebe und das Leben, mit allen Facetten.


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