Unser Beratungs-und Testabend zum ersten Mal im kommenden Jahr 2018
Wir freuen uns auf Ihren Besuch am 30 Januar. Bitte beachten Sie: Letzte Annahme ist um 20 Uhr.

Wir tun etwas  

Als Selbsthilfeorganisation klären wir in Hagen seit 1987 über HIV und AIDS auf. Außerdem unterstützen wir Menschen mit HIV und AIDS und verstehen uns als deren Interessenvertretung. Die Arbeit in unserer Beratungsstelle und vor Ort umfasst mehrere Schwerpunkte. Klicken Sie sich einfach durch das Menü auf der linken Seite.

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen die zentralen Teams der AIDS-Hilfe vor.

Insgesamt über 5500 Stunden ehrenamtlicher Arbeit leisten die Ehrenamtlichen der AIDS-Hilfe Hagen im Jahr - sei es im Rahmen von Aktionen, Schulveranstaltungen, in unseren Teams Telefonberatung und Schnelltest oder in einem der anderen Arbeitsbereiche.

Hier bekommen Sie auch einen kurzen Überblick über einige unserer Arbeitsbereiche. Sie haben Interesse in einem unserer Tätigkeitsfelder mitzuarbeiten? Schauen sie doch mal in der Rubrik Mitarbeit vorbei!

Die Telefonberater

Voller Engagement und Fachwissen kümmert sich unser Team der Telefonberater während der Beratungszeiten unserer AIDS-Hilfe im Verbund der Deutschen AIDS-Hilfe um die Telefonberatung.

Foto Telefonberater

Onlineberatung

Foto Onlineberater

Auf den Plattformen aidshilfe-beratung.de der Deutschen AIDS-Hilfe sowie planetromeo.com im Health Support arbeitet unser Team der Onlineberatung. Die Kommunikation findet hier nur in geschriebener Form statt - eine besonderer Herausforderung für unsere Berater*innen.

 

Beratung und Test

Foto Beratung und Test

Unser Team für den Schnelltestabend kümmert sich um die Beratung, Testdurchführung und Ergebnismitteilung. Damit nichts schiefgeht, wird hier besonders auf einen aktuellen Ausbildungsstand sowie eine hohe fachliche Kompetenz geachtet.

 

Öffentlichkeitsarbeit

Foto Team Öffentlichkeitsarbeit

Ob mit Bobbycar und Rauschbrille, mit alkoholfreien Cocktails aus unserer Klappbar oder anderen kreativen Aktionen - unser Team Öffentlichkeitsarbeit ist immer vorne dabei, wenn es auf Veranstaltungen wie Stadtfesten, Tagen der offenen Tür, dem Fummellauf und Co. rund gehen soll. Aber natürlich ist das Team Öffentlichkeitsarbeit auch bei "ruhigeren" Veranstaltungen immer tatkräftig dabei: Keine Balettgala ohne die Bärchen, kein Hoffest oder Floh & Eule ohne die Verpflegung durch die emsigen Hände der ehrenamtlich Mitarbeitenden.

 

 

Der Vorstand der AIDS-Hilfe besteht aus Mitgliedern, die sich ehrenamtlich um die Leitung des Vereins kümmern. Hierbei hat jeder einen eigenen Schwerpunkt in seiner Arbeit.

Da sich Arbeitsbereiche des öfteren überschneiden ist es oft sinnvoll, keine eMail an einen einzelnen Ansprechpartner zu senden, sondern lieber direkt an den gesamten Vorstand. Eine direkte telefonische Erreichbarkeit gibt es nicht. Es kann aber ein Kontakt über das Büro hergestellt werden.

Die aktuellen Arbeitsbereiche werden wir in Kürze hier vorstellen.

 


 

Kevin Portsteffen.

Hier können Sie ihm eine eMail senden. 


Foto Kevin Portsteffen

Ich weiß noch ziemlich genau als ich Ende 2011 nach Hagen zog, suchte ich einen Ausgleich zu meinem Job in der IT und nach Möglichkeiten um in Hagen "anzukommen".

Dabei hätte ich nie an ein Ehrenamt bei der AIDS-Hilfe gedacht. Ich hatte nie Jemanden an diese Krankheit verloren und fühlte mich unglaublich aufgeklärt, denn irgendwann hat doch jeder einmal dieses Thema in der Schule behandelt, oder?

Andreas hat mich damals regelrecht überredet zum Schnupperabend der Lernwerkstatt zu kommen, dafür bin ich ihm rückblickend sehr dankbar!

Was mich so dankbar macht?

Die Lernwerkstatt ist ein tolles Beispiel dafür, dass Lernen Spaß machen kann. Ich habe mich selbst während dieser Zeit weiterentwickeln können und viel über Nähe und Distanz sowie Beratung und Lebensstilakzeptanz gelernt. Darüber hinaus habe ich eine ganz wichtige Erkenntnis über die Krankheit AIDS gewonnen: Was der Virus mit einem infizierten Menschen macht, ist nur ein Teil des Problems. Ein anderer großer Teil des Problems ist die Stigmatisierung, die mit dieser Infektion einhergeht.

Diese Erkenntnis hätte ich mir schon zu meiner Schulzeit gewünscht, denn ich denke nur über die Weitergabe von Wissen und eine Zielgruppengerechte Aufklärung können wir Stigmata abbauen.

Das und die vielen tollen Menschen die ich in der AIDS-Hilfe kennenlernen durfte haben mich dazu bewegt, mich ehrenamtlich in diesem Verein zu engagieren. Je nachdem wie es die Zeit zulässt, bin ich in der Telefon- und Testberatung, der Öffentlichkeitsarbeit aktiv. 

Der Aufbau des Jugendtreffs Queerschlag war mir eine Herzensangelegenheit und auch, wenn ich mich selbst mittlerweile aus der Jugendarbeit zurückgezogen habe macht es mich stolz, dass Queerschlag heute durch junge engagierte Menschen weitergeführt wird.

In Mitgliederversammlung im Jahr 2013 wurde ich in den Vorstand gewählt und kümmerte mich in den ersten 4 Jahren hauptsächlich um den Bereich Finanzen. Das Thema Finanzen ist heute kein bisschen weniger wichtig, dennoch habe ich beschlossen meinen Fokus nun auf das zu richten, was mich ursprünglich an der AIDS-Hilfe fasziniert hat: Aufklären, Beraten und Testen

Ich bin dankbar für die vielen Unterstützer, egal ob Spender, Ehrenamtliche Helfer*innen oder engagierte hauptamtliche Mitarbeiter*innen, ohne diese Menschen wäre ein so vielfältiges Angebot nicht möglich.

Für die Zukunft wünsche ich mir, dass wir das Angebot der AIDS-Hilfe in der Stadt Hagen weiter aufrechterhalten und im Optimalfall sogar ausbauen können.


 

Dagmar Pröhl.

Hier können Sie ihr eine eMail senden.


Foto Dagmar Pröhl

Am Anfang stand die Frage an Andreas Rau, ob er nicht etwas wüsste, was ich ehrenamtlich tun könne. Ich dachte dabei schon an „irgendetwas Soziales“, aber mit der Thematik Aids und HIV hatte ich mich noch nie so richtig befasst. Ich hatte mit Andreas aber schon beruflich zu tun, und wusste, dass die Aids-Hilfe sehr rührig ist.

Feuer gefangen habe ich bei der Lernwerkstatt 2015. Abgesehen von dem reinen Lernstoff, der viel mehr umfasst als bloß genauere Kenntnisse über die Krankheit an sich, war es einfach ein großartiges Erlebnis, dabei gewesen zu sein. Ich habe Menschen kennengelernt, denen ich im "normalen Leben“ nie begegnet wäre. Wir waren eine bunte Truppe – vom Alter her, aber auch von den persönlichen Lebensgeschichten. In der gemeinsamen Arbeit, aber auch drum herum, ist viel Vertrauen entstanden, Freundschaften haben sich gebildet, jeder und jede von uns hat auch viel über sich selbst gelernt. Ich würde diese Erfahrung um keinen Preis missen wollen.

Im Frühjahr 2015 wurde ich auf der MV in den Vorstand gewählt und kümmerte mich unter anderem um das Thema Kommunalpolitik.

Die Arbeit in der Aids-Hilfe ist spannend und abwechslungsreich, aber vor allem bin ich immer wieder fasziniert davon, wie gut der Umgang von Menschen, die dasselbe wollen, klappen kann. Und wie viel Spaß man haben kann, trotz aller Ernsthaftigkeit des Themas.

Für mich ist die Aids-Hilfe viel mehr als eine Beratungsstelle, an der wertvolle Arbeit für die Menschen geleistet wird. Sie ist auch ein Ort der Begegnung, an dem sich viele Menschen sicher und respektiert fühlen. Ich finde, das soll uns erstmal jemand nachmachen.

 


 

Alexander Stelzer.

 


 

Michael Zargus.

 

Michael ZargusAIDS war für mich lange Zeit ein Thema, das jenseits dessen, was man an Aufklärung mit auf den Weg bekommt, an mir vorbei ging. Weder ich noch jemand in meinem Umfeld war betroffen, und naturgemäß dachte ich mir, daß man sich bei diesem Thema auf die Fachleute verlassen kann.

Der Kontakt zur Aidshilfe Hagen kam dann über Andreas, der mir in den sozialen Medien aufgefallen ist, weil er sich "einmischt". Das hat mir gefallen, denn abgesehen von der wichtigen eigentlichen Arbeit der Aidshilfe, hat es mir imponiert, daß ein Verein Position bezieht und soziales Engagement auf verschiedenen Ebenen zeigt. Ich wurde neugierig, und so habe ich begonnen, die Ehrenamtlichen-Treffen zu besuchen, bei Veranstaltungen mitzuwirken und meine Nase zu zeigen. Die Menschen, die ich bei der Aidshilfe Hagen kennen gelernt habe, sind ein feiner Schlag, und ohne groß zu schmeicheln, war ich angetan von der Freundlichkeit, Empathie und der Motivation der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter dort.

Mit der Zeit bin ich hereingewachsen, habe gelernt, was dort geschieht, bin ein Teil davon geworden. Und vor allem, das finde ich wichtig, wurde ich mit offenen Armen empfangen. Als es zu den Vorstandswahlen kam, und ich gesehen habe, daß einige Vorstandmitglieder nicht erneut kandidieren werden, war für mich klar, daß genau das eine Möglichkeit war, mich stärker einzubringen und meinen Teil zum Gelingen beizutragen. Im Ehrenamt ist keiner gezwungen, aber jeder kann seine individuellen Fähigkeiten einbringen und dort mit "anfassen", wo er gebraucht wird. In meinem Falle ist das Organisation, ist es Kreativität, ist es ein seltsamer und unerklärlicher Hang zu Finanzen, Tabellen und Zahlen, und gemeinsam mit einem starken Team werde ich versuchen, die Aidshilfe Hagen auf dem richtigen Gleis zu halten. "Engagement, das Spaß macht", um es auf einen Slogan herunterzubrechen.

 


 

Nicole Zargus.

Erst über Freunde bin ich zur AIDS-Hilfe gekommen. Vorher war mein Wissensstand zur AIDS-Hilfe ziemlich gering, wie ich nun nach fast einem Jahr festgestellt habe. Klar, aus der Schule kannte ich die noch, aber dass es um mehr als um das Thema „AIDS“ geht, wusste ich nicht. Und was die AIDS-Hilfe eigentlich alles bietet, weiß ich erst jetzt. Angefangen hat alles mit gelegentlichem Einspringen hier und da. Berichte meiner Freunde, selbst Ehrenamtler*innen oder Klienten*innen, machten mich schon vorher neugierig und über andere ehrenamtliche Tätigkeiten weiß ich, wie viel Freude mir privates Engagement macht. Ich überlege mir aber gut, wofür ich meine kostbare Freizeit neben Job und Familie teile. Je öfter ich bei der AIDS-Hilfe bin, desto mehr stelle ich fest, wie sehr es sich hier lohnt. Das liegt nicht nur an den Menschen dort. Verschieden wie sie sind: jung oder jung geblieben, herzlich und auch mal kritisch, leise und laut,...aber alle mit Herz bei der Sache, auf Augenhöhe, wertschätzend und uneigennützig. Sondern auch, weil die AIDS-Hilfe mit vielen, sehr lebensnahen Themen in Berührung steht, schönen wie ernsten. Ich lerne immer wieder dazu, auch über mich selbst. Und all das trifft mein Herz. Es gibt mehr als schwarz und weiß, das Leben schreibt die besten Geschichten und einfach kann jeder. Ich musste daher nicht lange überlegen, um das Amt im Vorstand anzunehmen. Weil die AIDS-Hilfe wichtige Arbeit für den einzelnen Menschen und die Gesellschaft leistet, oft unterschätzt oder nicht verstanden. Ich trage gerne dazu bei, diese wichtige Arbeit sichtbar zu machen. Weil ich Menschen liebe und das Leben, mit allen Facetten.

Das Team der hauptamtlich Mitarbeitenden ist oft die erste Stimme und das erste Gesicht, dem man in der AIDS-Hilfe begegnet.

Der Leiter der Beratungsstelle ist Andreas Rau. 

Er steht als Ansprechpartner für Kooperationspartner, die Politik, Spender und Sponsoren gerne zur Verfügung.

Als qualifizierter Youthworker bietet er Projekttage und Informationsveranstaltungen für Hagener Jugendliche in Schulen und Jugendeinrichtungen an und bildet Multiplikatoren aus.

Erreichen kann man ihn telefonisch zu seiner Präsenzzeit Montags von 09:00 - 10:00 und 13:00 - 14:00. Außerhalb dieser Zeiten ist er im Unterricht unterwegs oder erledigt Büroarbeiten und ist deswegen sehr schwer zu erreichen.  Eine Alternative zum Telefonat ist deswegen eine eMail.


Foto Andreas Rau

"AIDS ist auch nicht mehr das, was es mal war." Das wir diesen Satz heute sagen können, hätte vor 30 Jahren niemand gedacht. Das war die Zeit, in der mein Engagement für die AIDS-Hilfe begann.
"Bald sind sie sowieso tot", dachte ich noch1986, als zahlreiche Freund*innen von mir nach und nach an den Folgen von AIDS gestorben sind. Ich ahnte, dass dieses Sterben etwas mit dem Leben, dass wir zu dieser Zeit lebten zu tun hatte. Irgendwas mit Sex, irgendwas mit meinem Schwulsein. Ich hatte Angst. Aber Antworten auf meine drängenden Fragen fand ich nirgendwo, nicht bei meinen Lehrer*innen, nicht bei Mitschülern, die sich verlegen grinsend weg drehten, nicht bei Eltern, nicht bei Ärzten oder gar der Politik.
Auf der Suche nach Antworten traf ich neue Freund*innen und Mitstreiter*innen und die Gründung erster AIDS-Hilfen im Ruhrgebiet folgte.
Der Wunsch, an der Aufklärung mitzuwirken und an der aktuellen Situation etwas für mich und meine Freunde zu verändern wurde mir zu einer Lebensaufgabe. Ich wurde Erzieher, dann Lehrer für Erwachsenenbildung und bin heute Mentor für Sozial- und Gesundheitsfragen und seit mehr als 24 Jahren für die Hagener AIDS-Hilfe als "Hauptamtler" tätig.
Heute bin ich es, der versucht Antworten zu geben und so zu verhindern, dass sich Menschen allein aus Unwissenheit mit HIV oder anderen sexuell übertragbaren Infektionen anstecken. Als Youthworker kläre ich daher schwerpunktmäßig Jugendliche und ihre Erzieher*innen, Lehrer*innen und Eltern auf.
Die Arbeit hat sich verändert. Das alte AIDS damals hat Menschen stigmatisiert und getötet. Heute muss das nicht mehr sein. Die Menschen haben gelernt, damit umzugehen und auch, sich vor Ansteckungen zu schützen. Vielleicht habe auch ich einen Anteil daran gehabt. Vielleicht sind der eine oder andere Gast dieser Seite und ich uns auch schon mal begegnet. Ich habe nichts gegen ein Wiedersehen.
Heute bin ich auch noch in Schulen und Jugendeinrichtungen aktiv. Aber auch online und in den sozialen Medien. Heute rede ich auch nicht mehr soviel über Kondome. Klar, die schützen auch heute noch. Aber Aufklärung hat sich verändert und muss auch Menschen erreichen, die bereits infiziert sind. Aufklärung bedeutet nicht nur Schutz vor Krankheiten, sondern auch Antidiskriminierung, Solidarität und die Erkenntnis, dass Safer Sex und Gesundheit mehr sind, als die Abwesenheit von Krankheit und auch mehr, als die Verwendung von Kondomen. So verstehe ich meinen Beruf heute.


 

Die Ansprechpartnerin für Beratung und Begleitung ist Melanie Luczak.

Sie koordiniert das Beratungs- und Begleitungsteam sowie die Sozialrechtsberatung. Weiterhin ist Frau Luczak für die Testberatung während des Tages zuständig. Auch der Erstkontakt für Menschen mit HIV und AIDS findet bei ihr statt.

Erreichen kann man sie telefonisch meist Dienstags bis Donnerstags von 10:00 bis 14:00 Uhr. Da sie häufig in Beratungsgesprächen ist, ist eine eMail oft die bessere Alternative.


Foto Melanie Luczak

Im Jahr 1999 habe ich während meines Studiums zur Diplom-Pädagogin nach einer ehrenamtlichen Aufgabe gesucht und bin damals auf eine Anzeige der AIDS-Hilfe Bochum gestoßen. Dort wurde eine Schulung für zukünftige ehrenamtliche Mitarbeiter*innen angeboten. So kam es dazu, dass ich ehrenamtlich im Bereich HIV/AIDS tätig wurde. Die Arbeit hat mit so viel Spaß bereitet, dass ich dieses Thema direkt mit in mein Studium eingebunden habe und meine Diplomarbeit über „Möglichkeiten und Grenzen psychosozialer Beratung und Begleitung in AIDS-Hilfen“ geschrieben habe.
Ich hatte mein persönliches „Wunsch-Arbeitsgebiet“ gefunden und wie der Zufall es so wollte, stieß ich zum Ende meines Studiums auf eine Stellenausschreibung der AIDS-Hilfe Hagen. So kam es dazu, dass ich seit Anfang 2002 hier arbeite und es macht mir immer noch sehr viel Freude.

In den fast 15 Jahren meiner Tätigkeit hat sich einiges verändert. Die Testberatung ist hinzu gekommen - um nur einen Aspekt hier zu nennen.

Aber mein Motto ist: „Jede Veränderung bietet neue Chancen!“ Und die vielschichtige Arbeit mit so vielen unterschiedlichen Menschen - seien es die Ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen oder den Ratsuchenden macht mir so viel Spaß, dass ich behaupten kann: ich möchte nirgendwo anders arbeiten. Und das sehe ich als großes Glück, denn nicht Jede*r hat den Job seines Lebens gefunden. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass die AIDS-Hilfe Hagen auf finanziell sicheren Beinen steht, denn das ist der einzige Wermutstropfen, den wir bei unserer Arbeit seit Jahren als Päckchen mit uns tragen.

  

 


Migration und sexuelle Gesundheit, das ist der Arbeitsbereich von Kathrin Maraun.

Frau Maraun koordiniert Gruppenangebote für "queere" Geflüchtete, einen interkulturellen Mitmachparcours zur HIV-Aufklärung und sexueller Gesundheit. Zudem vertritt sie die Kollegen bei der Terminkoordination, dem Einsatz ehrenamtlicher Mitarbeiter*innen sowie bei der Testberatung rund um den HIV-Antikörpertest und sexuell übertragbaren Infektionen (STI).


Foto Kathrin Maraun

Zur AIDS-Hilfe Hagen gekommen bin ich, wie die Jungfrau zum Kinde. Die Liebe hat mich vor drei Jahren nach Hagen verschlagen und da saß ich nun und musste gucken, wie ich Anschluss finde. 

Eines Tages bekam ich mit, dass die AIDS-Hilfe noch freiwillige Helfer für die jährliche Geschenke-Verpack-Aktion bei Thalia suchte. Das war mein erster „Einsatz“ und neben der Möglichkeit, „etwas gutes“ zu tun, lernte ich so ganz viele wunderbare, engagierte ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter*innen kennen, die für mich bis heute das Herz dieser Einrichtung sind.

So kam eins zum anderen. Es dauerte nicht lange, und ich absolvierte die Lernwerkstatt, um auch im Bereich Beratung mitwirken zu können.  Mittlerweile verkaufte ich aber auch regelmäßig Cocktails aus der Klappbar, backte Waffeln bei Spendenaktionen oder brachte beim Hoffest Pommes an den Mann.

Intensiv mit den Kernaufgaben der deutschen AIDS-Hilfen kam ich im Rahmen der Testberatung und der bundesweiten Telefonberatung in Kontakt und wusste, dass das genau mein Ding ist. Als sich die Möglichkeit bot, eine extern finanzierte Stelle bei der AIDS-Hilfe anzutreten und vom Ehren- ins Hauptamt zu wechseln, war ich daher Feuer und Flamme und bin nun seit April 2017 speziell für den Bereich „Migration und sexuelle Gesundheit“ mit an Bord. Ich könnte mir kaum eine schönere Tätigkeit vorstellen, denn sie ist wahnsinnig abwechslungsreich und alle hier arbeiten mit viel Herzblut für die Menschen, die bei uns Rat suchen. In Zeiten, in denen die politische Landschaft bei uns so aussieht, wie sie es gerade tut, bin ich stolz auf der Seite der Toleranz, des Kampfes gegen Diskriminierung und des Eintretens für die Rechte von denen, die unsere Solidarität brauchen,  arbeiten zu dürfen.

 

 

Gruppenbild des Teams

Unterschiedliche Personen stehen für unterschiedliche Arbeitsbereiche und es kommt nicht darauf an, ob es die sogenannten "Hauptamtlichen" sind oder die Mitarbeitenden ihre Arbeit (wie die meisten) ehrenamtlich und damit unbezahlt machen.

Entscheidend ist, dass sie ihre Arbeit gerne und qualifiziert machen! Und dafür ist die Hagener AIDS-Hilfe bekannt.

Alle haben zu Beginn ihrer Tätigkeit eine Grundausbildung in den Bereichen HIV, AIDS, sexuell übertragbare Krankheiten und Identität absolviert. Weiterhin stehen alle Mitarbeiter hinter den Werten der AIDS-Hilfen etwa Lebensstilakzeptanz - also Menschen so anzunehmen wie sie sind und leben - und sind somit gegen Diskrimierung und Stigmatisierung jeder Art.

Alle Mitarbeitenden haben ihre Fähigkeiten durch Spezialisierungsseminare vertieft und halten sich durch laufende Qualifizierung auf dem aktuellen Stand um ihre Arbeit bestmöglich und mit stets neustem Wissen zu erledigen.

Bei jedem kommt noch der gesunde Menschenverstand, die Lebenserfahrung und teilweise mehrjährige praktische Arbeit in der AIDS-Hilfe oder verwandten Berufsfeldern dazu. 

Die Gesichter welchen man am häufigsten begegnet stellen wir Ihnen hier vor.

Workshops für Firmen und Ausbildungsträger

Workshops für Angehörige

 

Youthwork NRW

Mädchengruppe im Gespräch
Mädchengruppe im Gespräch

 

  • Unterrichtsprojekte rund um die Liebe, die Lust und das Leben im Rahmen von Sexualpädagogik und ganzheitlicher Gesundheitsförderung  
  • Fort- und Weiterbildung für Multiplikator*innen und pädagogische Fachkräfte
  • Beratung (persönlich, telefonisch, schriftlich und via Internet) für Jugendliche, Eltern und pädagogische Fachkräfte, etc.
  • Geschlechtsspezifische Angebote für Mädchen und Jungen unter Berücksichtigung geschlechtlicher Vielfalt (trans*- und inter*sexuelle Aspekte)
  • Kooperation, Koordination und Vernetzung von Akteuren (sexual-) pädagogischer Arbeit und Trägern der Jugendhilfe und Schulen

Kontakt unter Telefon 02331/33 88 33 oder via

Email

Schlau ("schwul-lesbische Aufklärung" )

schlaue Kiste
schlaue Kiste
    

             

  • Bildung und  Aufklärung zu sexueller Orientierung und geschlechtlicher Vielfalt
  • Unterrichtsbesuche von LGBTTI-Teamr*innen (lesbisch-schwule, trans* -und intersexuelle)
  • Methodenbox "schlaue Kiste"

     


    SCHLAU NRW ist das landesweite Netzwerk der lokalen SCHLAU Gruppen in Nordrhein-Westfalen. Wir bieten Bildungs- und Aufklärungs-Workshops zu geschlechtlicher und sexueller Viefalt für Schulen, Sportvereine, Jugendzentren und andere Jugendeinrichtungen an.
    Im Zentrum von SCHLAU stehen Begegnungen und Gespräche zwischen Jugendlichen und unseren lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*, inter* und queeren Teamer_innen.

    Auch die Hagener AIDS-Hilfe beteiligt sich an Schlau

Kontakt hier per Telefon 02331/33 88 33 oder Email


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