Unser Beratungs-und Testabend zum ersten Mal im kommenden Jahr 2018
Wir freuen uns auf Ihren Besuch am 30 Januar. Bitte beachten Sie: Letzte Annahme ist um 20 Uhr.

Wir tun etwas  

Als Selbsthilfeorganisation klären wir in Hagen seit 1987 über HIV und AIDS auf. Außerdem unterstützen wir Menschen mit HIV und AIDS und verstehen uns als deren Interessenvertretung. Die Arbeit in unserer Beratungsstelle und vor Ort umfasst mehrere Schwerpunkte. Klicken Sie sich einfach durch das Menü auf der linken Seite.


Entschuldigung, kennst Du die PrEP?

Weitere Infos erhältst Du bei uns.  Unter 02331/ 33 88 33

Anti-HIV-Pille auch  =  HIV-PrEP = Abkürzung für „Prä-Expositions-Prophylaxe“, auf Deutsch: Vorsorge vor einem Risiko-Kontakt.


Bei dieser Schutzmethode nehmen HIV-negative Menschen HIV-Medikamente ein, um sich vor einer Ansteckung mit HIV zu schützen.

Die Wirksamkeit der PrEP mit dem HIV-Medikament Truvada® ist bei (schwulen) Männern mit hohem HIV-Risiko nachgewiesen.
Bei ihnen schützt PrEP so gut wie Kondome vor HIV.
Wie beim Kondom gibt es auch hier Anwendungsfehler. Also auch ein Kondom schützt nicht zu 100 %. Wer Sex hat, hat also IMMER ein geringes Risiko - egal, wie er sich schützt.


Außerdem schützt die HIV-PrEP nicht vor anderen Geschlechtskrankheiten. Das Kondom aber auch nur bedingt!

Das HIV-Medikament Truvada® gilt als gut verträglich. Eine  sehr seltene, Langzeitnebenwirkung ist eine Schädigung der Nieren.

Wichtig ist, sich vor der PrEP und danach alle drei Monate auf HIV und Geschlechtskrankheiten testen zu lassen. Ferner müssen die Nierenwerte regelmäßig kontrolliert werden.

Truvada® ist in mehreren Ländern für die HIV-PrEP zugelassen, die europäische Zulassung erfolgte im August 2016. In Deutschland ist sie seit Oktober 2016 verschreibungsfähig. Derzeit wird sie aber nicht von den Krankenkassen finanziert.

Seit Oktober 2017 gibt es die Möglichkeit, die PrEP für rund 50 Euro pro 28 Tabletten in ausgewählten Apotheken in ausgewählten deutschen Städten (davon ist eben eine die Rathausapotheke)  zu bekommen. Die Initiative dazu ging gemeinsam von AIDS-Hilfe und Dr. Fehske aus.
Damit haben wir in Hagen ein wichtiges und wirklich hilfreiches Mittel zur Prävention an der Hand, dass nicht nur für Schwule Männer hilfreich ist. Mittlerweile wissen wir, dass es bei Frauen geringfügige Unterschiede gibt. Sie müssen - um ausreichend geschützt zu sein - die PrEP früher vor dem ersten Sex ohne Kondom  beginnen, als Männer und sie ein paar Tage länger nehmen. Dann hilft sie auch!

Eine PrEP dürfen nur Ärzt*innen verschreiben, die zuvor das Schulungsmaterial vom jeweiligen Hersteller der PrEP-Pillen bekommen haben.
In Hagen haben wir als Interessenten dafür Dr. Landscheidt (aus Hohenlimburg) gewinnen können. Ebenso versuchen wir Dr. Deutschinoff dazu zu gewinnen.


 


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